RockyRocky , ein kleiner schwarzer Pudel

Rocky 1 war damals unser erster Hund. Da wir im Tierheim keinen Hund in der Größe eines Wohnungshundes fanden, wurde uns über das TH Neuss eine Privatadresse gegeben, wo ein Pudel abzugeben wäre.

Wir riefen dort an vereinbarten einen Termin. Als wir dort ankamen, war dort nur die angebliche Besitzerin, die angeblich an Krebs erkrankt war und sonst niemand.

Rocky wurde dann von der Tochter abgeholt wo er sich wohl befand.

Was mir auffiel als er rein kam, dass er seine angebliche Besitzerin nicht begrüßte.

Rocky war damals drei Jahre alt. Rocky und ich war Liebe auf den ersten Blick so nahmen wir Rocky dann auch mit.

Was uns in den ersten Tagen auffiel, das er immer wieder Pfötchen gab, wir wussten bis dahin nicht warum.

Zwei Wochen später fing er an zu kränkeln an, erst war es eine Blasenentzündung, dann folgten unzählige Krankheiten, hin bis zu Anfällen. Ich ließ damals Herzspezialisten aus Berlin kommen, kochte jeden Tag für Ihn Huhn, Pansen uvm. aber immer nur 125 gr. Mehr nahm sein Magen nicht mehr auf. Es folgten immer wieder Arzttermine, Klinikaufenthalte, wir taten alles was in unserer Macht stand.

Eines Morgens Rocky musste zum Tierarzt weil er teuere Medikamente bekam eine Art Aufbaukur, passierte folgendes, wir gingen zum TA kamen wieder. Rocky ging in eine Ecke, als ich Ihn rief kam er nicht, also schaute ich nach. Indem Moment wurde ich gebissen.

Dann rief ich einen Spezialisten an, der meinte ich solle Ihn aufmachen lassen, der Hund habe Schmerzen, gesagt getan, also nahm ich Ihn ging zum Tierarzt. Uns blieb noch eine halbe Stunde, irgendwo merkte ich dass es der Abschied war. Rocky bekam eine Narkose und es war abgemacht, wenn es zu schlimm ist Ihn nicht mehr zu wecken. Eine Stunde später bekam ich den Anruf vom TA , ich habe Ihn nicht mehr wach gemacht. Was war geschehen.

Rockys innere Organe waren beschädigt, zerquetscht. Dann habe ich die ehemalige Besitzerin angerufen, die meinte, ja mein Schwiegersohn ist Alkoholiker und wenn er meine Tochter wieder einmal mit dem Staubsaugerrohr schlug bekam Rocky das mit ab.

Ich war fuchsteufels wild. Meine letzten Worte an Sie waren, ich hoffe Sie sterben genauso qualvoll wie Rocky. Nun war Rockys Leidensweg zu Ende, ein Jahr haben wir vergebens gekämpft, dann gab der Körper auf.

Ich glaube das war der schlimmste Tag in meinem Leben, das mir ein Mensch sagt wie er mit einem Lebewesen umgeht. Jack kam danach, sein Schicksal war nicht minder.

Von Rocky kann ich leider nur berichten, das er gerne spielte und spazieren ging, schmusig war und anhänglich. Leider war Rocky sehr oft tage und wochenlang in der Tierklinik so das mehr nicht möglich war.

Wir vermissen Rocky und Jack sehr, zwei Schicksale wie sie schlimmer nicht sein können.

Liebe Menschen bevor Ihr ein Tier holt , überlegt euch ob Ihr all diese Strapazen auf euch nehmen wollt, ob Ihr nächtelang neben dem Hund auf der Erde liegen wollt, Ihn mit dem Löffelchen füttern müsst weil er sein Augenlicht verloren hat für eine Zeitlang, ob Ihr bereit seit diese Kosten zu tragen, denn die Vorbesitzerin konnte es nicht und überlies dem Hund seinem Schicksal bei Ihrer Tochter.

Rocky ruhe in Frieden-

Deine Hundemami