Tipps gegen Hunde - Unarten

Der Hund bettelt am Tisch

Wenn es um die Wurst geht, können Hunde einen herzzerreißend anblicken. Dennoch: Betteln am Tisch ist eine Unart und stört beim Essen. Es ist nicht schwer, das Betteln abzugewöhnen. Das einzige, was Sie machen müssen, ist konsequent sein. Ab sofort bekommt Ihr Vierbeiner nichts (!) mehr vom Tisch, egal wie lieb er Sie anschaut oder niedlich sein Pfötchen hebt. Setzen Sie sich durch: Beginnt der Hund zu betteln, schicken Sie ihn mit einem kurzen, knappen aber ruhigen Befehl auf seine Decke oder in sein Körbchen. Kommt er zurück, schicken Sie ihn sofort wieder weg. Immer und immer wieder. Bis er aufgibt und Sie in Ruhe essen können.

Der Hund springt Menschen an

Besonders bei großen Hunden ist das Anspringen zur Begrüßung nicht nur eine Unart, sondern ein massives Fehlverhalten, das Kindern oder älteren Menschen Angst machen kann. So gewöhnen Sie Hunden das Springen ab: Zunächst ist es wichtig, dass Sie in Begrüßungssituationen ruhig bleiben, also sich weder schnell bewegen noch mit den Händen fuchteln. Springt der Hund Sie dennoch an, gehen Sie dessen ungeachtet einfach weiter, so dass er an Ihnen abprallt. Geben Sie dem Hund keine Chance, Sie anzuspringen. Erst wenn er von Ihnen ablässt, beachten und loben Sie ihn - aber ruhig und leise, denn er soll nicht wieder zum Springen animiert werden.

Der Hund stiehlt Essen vom Tisch

Hunde, die Essen vom Tisch stehlen, sind frech, aber nicht unbelehrbar. Ein einfacher Trick verdirbt ihnen den Appetit. Drapieren Sie ein paar Scheiben Wurst oder Käse auf einem Backblech. Stellen Sie es so an die Kante des Esstischs, dass es zu Boden fällt, wenn der der Hund hochspringt, um sich die Wurst zu schnappen. Der scheppernde Lärm des Blechs wird dem Hund das Fürchten lehren und ihn davon abhalten wieder etwas zu „stehlen“.

Der Hund kläfft am Gartenzaun

Mit dem Bellen am Gartenzaun wollen Hunde oft auf Passanten aufmerksam machen, die aus Hundesicht Eindringlinge sind. Zum Abgewöhnen dieser Unart beobachten Sie zunächst, an welcher Stelle im Garten Ihr Hund meistens bellt. Diesen Platz müssen Sie jetzt umgestalten - wenn der Hund nicht dabei ist. Am besten stellen Sie etwas auf, was er nicht kennt, beispielsweise Stäbe mit flatternden Bändern. Nun bitten Sie jemanden, am Zaun entlang zu gehen und lassen dabei den Hund in den Garten. Er wird zunächst an seinen gewohnten „Bell-Platz“ laufen, dann stutzen und die Neuerung begutachten. Nutzen Sie diese Ablenkung, in der der Hund nicht bellt, um ihn zu loben. Wird dieser Vorgang regelmäßig wiederholt, lernt der Hund, ruhig zu bleiben.